Über uns

Die Idee

Die Idee zu „In guter Gesellschaft“ ist bei Treffen eines Enkels mit seiner 60 Jahre älteren Großmutter entstanden. Und durch die Freundschaft mit einem englischen Kriegsveteranen, der zu den letzten seiner Generation zählt.

Die Freude, die beide empfunden haben und empfinden, wenn sie trotz ihres sehr hohen Alters und mancher Gebrechen als spannende Gesprächspartner empfunden werden, hat den Ausschlag gegeben, dieses positive Gefühl weitertragen zu wollen. Die Idee dieser Internet-Seite war geboren.


Vertrauen

Vertrauen steht im Mittelpunkt dieser Idee. Am wichtigsten ist es zu wissen, dass Gesellschafter oder Gesellschafterinnen, die sich um einen nahen Angehörigen kümmern, absolut vertrauenswürdig sind.


In guter Gesellschaft

Wir schaffen den Rahmen für dieses Vertrauen:


  • Alle Menschen, die auf dieser Seite als Gesellschafterinnen und Gesellschafter eingetragen sind, haben bei Ihrer Anmeldung auf der Website aktiv Kenntnis von den auf „In guter Gesellschaft“ geltenden Vertrauens-Standards genommen und wurden informiert, dass ihr Profil gelöscht wird, sobald „In guter Gesellschaft“ Kenntnis von einem Verstoß gegen die Vertrauens-Standards erlangt. Die Vertrauens-Standards formulieren klar, dass Gesellschafter keine dem Zweck der Website zuwider laufenden Absichten hegen dürfen, etwa die Erlangung von Erbschaften oder Geschenken von der zu begleitenden Person und dass Menschlichkeit und Nächstenliebe im Zentrum des Angebots der Gesellschafter stehen.
  • Die Menschen, die sich auf dieser Seite eintragen, haben alle ein Führungszeugnis vorgelegt und so eine juristisch einwandfreie Vita nachgewiesen.
  • Alle hier auffindbaren Menschen haben einen Jahresbeitrag entrichtet, der die Ernsthaftigkeit ihrer Auffindbarkeit auf dieser Seite unterstreicht.

Zertifizierungen

Als Vermittler von auf das menschliche Wohl ausgerichteten Dienstleistungen wollen wir das Vertrauen in unser Angebot und in das Angebot der auf dieser Internet-Plattform angemeldeten Gesellschafterinnen und Gesellschafter weiter erhöhen. Dafür bemühen wir uns um die qualitative Zertifizierung dieser neuen Website. Institutionen, die unsere Initiative unterstützen oder nach standardisierten Vorgaben zertifizieren, werden wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Die alternde Gesellschaft

Diese Seite gibt es, um in einer alternden Gesellschaft etwas gegen die Einsamkeit im Alter zu unternehmen. Heute leben in Deutschland 4,5 Millionen Menschen, die über 80 Jahre alt sind. Das sind 5% der in Deutschland lebenden Mitmenschen. Bis 2050 wird die Zahl der Hochbetagten stark ansteigen, bis bei schrumpfender Gesamtbevölkerungszahl über 10 Millionen Menschen in Deutschland leben werden, die über 80 Jahre alt sind. Heute kommen auf eine über 80-jährige Person im Schnitt vier Menschen aus der Kindergeneration, die heute zwischen 50 und 65 Jahre alt sind. Selbst, wenn man die nächste Generation hinzurechnet, die Enkelgeneration, können diese Menschen die Ansprüche an Unterhaltung und geistiger Anregung der vielen Senioren nicht erfüllen. Menschen, die durch körperliche Schwäche oder Gebrechen auf eine helfende Hand angewiesen sind, um das Haus zu verlassen, verbringen pro Woche im Schnitt 100 wache Stunden in ihrem Zimmer.

Wenn in hohem Alter oft die körperlichen Kräfte schneller nachlassen als die geistigen, finden Hochbetagte oft zuhause oder im Pflegeheim weniger Ansprache, als sie gerne für sich hätten. Die Arbeitsanforderungen der motivierten und besorgten Mitarbeiter in den Heimen lassen es oft nicht zu, eine halbe Stunde nur zum Plaudern mit im Zimmer zu bleiben. Die Anforderungen, die das Leben an die direkten Angehörigen stellt, erlauben meist nur eine begrenzte Anzahl und Dauer von Besuchen in einer Woche.

Um Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe für das hohe Ziel zu gewinnen, hochbetagten Menschen regelmäßig Gesellschaft zu leisten, sollen der Austausch und die Zeit, die Menschen füreinander aufbringen, nicht ehrenamtlich erbracht werden. Für andere da zu sein ist wertvoll und wird immer seltener und kostbarer in unserer Gesellschaft.

Im Alter besucht und unterhalten zu werden, soll sich auch nicht wie eine Gnade oder ein Almosen anfühlen müssen, sondern selbstverständlich sein und sich auf Augenhöhe abspielen. Das ist eine Frage des Respekts vor Menschen, die beginnen, ihre über viele Jahrzehnte gelebte Autonomie auf einmal wieder zu verlieren und oft beginnen, an Ihrem eigenen Wert für Ihre Umwelt Zweifel zu hegen. Jedem von uns könnte es einmal so ergehen.“

Altersaufbau 2025